Auch andere europäische Länder wie Deutschland und Italien haben die Abschaltung von 2G und 3G bereits geplant. In vielen Teilen der Welt ist dieser Übergang ebenfalls im Gange, um leistungsfähigere und effizientere Telekommunikationstechnologien zu fördern.
Warum werden 2G und 3G abgeschaltet?
Mobilfunknetze entwickeln sich weiter, um dem steigenden Datenbedarf gerecht zu werden und moderne Technologien zu integrieren. Seit den 1990er Jahren haben 2G und 3G mobile Kommunikation ermöglicht, sind heute jedoch veraltet.
Die Abschaltung von 2G und 3G ermöglicht den Übergang zu effizienteren Technologien wie 4G und 5G. Frequenzen können besser genutzt, Netzkapazitäten erhöht und stabilere, schnellere sowie energieeffizientere Dienste bereitgestellt werden.
Der Übergang zu 4G und 5G
"Die Einstellung von 2G und 3G wird es Orange ermöglichen, das Management seiner Netze zu optimieren und sie auf sicherere, belastbare, energiesparende und moderne Technologien wie 4G und 5G umzustellen", erklärt der Betreiber.
Die Abschaltung von 2G und 3G hilft Betreibern, ihre Netze zu optimieren und auf sicherere, zuverlässigere und leistungsfähigere Technologien umzustellen.
Dadurch können Frequenzbereiche neu genutzt, die Netzabdeckung verbessert und höhere Datenraten bereitgestellt werden. Für Unternehmen bedeutet dies jedoch, dass angeschlossene Geräte rechtzeitig überprüft und bei Bedarf ersetzt oder angepasst werden müssen.
Welche Auswirkungen hat die Abschaltung?
Ökologische Aspekte:
Die Abschaltung von 2G und 3G kann dazu beitragen, den Energieverbrauch der Netze und damit den CO₂-Fußabdruck der Betreiber zu verringern.
Auswirkungen auf angeschlossene Geräte:
Betroffen sein können unter anderem Telefone, Fahrzeuge, Aufzüge sowie Sicherheits- und Alarmgeräte, darunter auch PTI / DATI Geräte.

Für Telefone
Telefone, die ausschließlich auf 2G oder 3G angewiesen sind, werden nach der Abschaltung nicht mehr nutzbar sein. Nutzer müssen daher auf 4G- oder 5G-fähige Geräte umsteigen, um Mobilfunkdienste weiterhin ohne Unterbrechung nutzen zu können.

Für Fahrzeuge
Navigations- und Notrufsysteme, die aktuell auf 2G oder 3G basieren, müssen modernisiert werden. Diese Umstellung gewährleistet eine schnelle und zuverlässige Konnektivität, die für Sicherheit und effizientes Verkehrsmanagement entscheidend ist.

Für Aufzüge
Kommunikationsgeräte in Aufzügen, die 2G oder 3G für Warnmeldungen, Notrufe oder Fernüberwachung nutzen, müssen angepasst oder ersetzt werden. So wird sichergestellt, dass sie weiterhin den geltenden Sicherheitsstandards und regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Für die Sicherheit
Sicherheitssysteme wie Alarmanlagen und Überwachungskameras, die derzeit noch über 2G oder 3G verbunden sind, müssen aktualisiert werden. So können sie künftig die erweiterten Funktionen und die höhere Zuverlässigkeit von 4G und 5G nutzen.