Die fachgerechte Wartung eines Feuerlöschers umfasst mehrere Schritte, um seine Funktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Dabei werden sowohl der äußere Zustand als auch die technischen Komponenten des Geräts überprüft.
1. Sichtprüfung
Zunächst wird der allgemeine Zustand des Feuerlöschers kontrolliert. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung auf äußere Beschädigungen, Korrosion und Undichtigkeiten sowie die Kontrolle der Beschriftung. Auch die Zugänglichkeit und Sichtbarkeit am vorgesehenen Standort werden berücksichtigt.
2. Technische Prüfung
Eine qualifizierte Fachkraft überprüft die sicherheitsrelevanten Bauteile des Feuerlöschers. Dazu zählen je nach Bauart beispielsweise Armaturen, Schläuche, Düsen, Dichtungen und die Druckversorgung. Auch der Zustand und die erforderliche Menge des Löschmittels werden entsprechend den technischen Vorgaben kontrolliert.
3. Nachfüllen oder Austausch des Löschmittels
Je nach Zustand des Feuerlöschers und den Herstellerangaben kann es erforderlich sein, das Löschmittel nachzufüllen oder auszutauschen. Dies ist beispielsweise nach einer Benutzung, bei festgestellten Mängeln oder aufgrund bestimmter Herstellervorgaben notwendig.
Ein pauschaler Austausch des Löschmittels bei jeder Wartung ist nicht erforderlich.
4. Dokumentation der Wartung
Nach erfolgreicher Wartung wird ein Instandhaltungsnachweis am Feuerlöscher angebracht. Dieser enthält unter anderem Angaben zum Wartungszeitpunkt und zum ausführenden Fachbetrieb beziehungsweise Sachkundigen.
Die durchgeführten Maßnahmen werden dokumentiert, damit der Betreiber die regelmäßige Instandhaltung nachvollziehen kann. Werden sicherheitsrelevante Mängel festgestellt, müssen diese behoben oder der betroffene Feuerlöscher ausgetauscht werden.