Submitted by editor on
Dispositif homme mort

Entreprise

Protection du travailleur isolé

published on 09/01/2026

Totmannschaltung: Funktion, Einsatzbereiche und Schutz für Alleinarbeitende

Eine Totmannschaltung dient dem Schutz von Personen, die allein arbeiten und im Notfall möglicherweise nicht selbst Hilfe anfordern können. Moderne Personen-Notsignal-Geräte (PNG) können gefährliche Situationen wie einen Sturz oder längere Bewegungslosigkeit erkennen und automatisch einen Alarm auslösen.

 

Solche Sicherheitslösungen kommen insbesondere bei Tätigkeiten mit erhöhtem Unfallrisiko oder an abgelegenen Arbeitsplätzen zum Einsatz. Sie ermöglichen eine schnelle Alarmierung und können dazu beitragen, die Sicherheit von Alleinarbeitenden zu erhöhen.

Was ist eine Totmannschaltung und wie funktioniert sie?

Eine Totmannschaltung ist eine Sicherheitsfunktion, die insbesondere zum Schutz von Alleinarbeitenden eingesetzt wird. Sie erkennt je nach technischer Ausführung bestimmte Gefahrensituationen, beispielsweise einen Sturz oder längere Bewegungslosigkeit, und kann automatisch einen Alarm auslösen, wenn die betroffene Person nicht mehr selbst Hilfe anfordern kann.

Bei modernen Personen-Notsignal-Systemen wird die Alarmmeldung an eine zuvor festgelegte Empfangsstelle übermittelt, beispielsweise an eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL). Dort kann die Situation überprüft und eine entsprechende Rettungskette eingeleitet werden. Je nach vereinbartem Ablauf werden verantwortliche Kontaktpersonen oder geeignete Einsatzkräfte verständigt.

Für den Schutz von Alleinarbeitenden stehen verschiedene Personen-Notsignal-Geräte (PNG) zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise spezielle Handgeräte, tragbare Alarmgeräte, Sicherheitsuhren oder geeignete Smartphone-Lösungen. Die Geräte können je nach Modell sowohl manuelle als auch automatische Alarmfunktionen bieten.

Einige Systeme ermöglichen zusätzlich eine Sprachverbindung oder die Übermittlung von Standortdaten, um die betroffene Person im Notfall schneller lokalisieren und Hilfe organisieren zu können. Welche Funktionen erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Tätigkeit und den bestehenden Gefährdungen ab.

Welche Totmannlösung eignet sich für Alleinarbeitende?

Für den Schutz von Alleinarbeitenden stehen verschiedene Personen-Notsignal-Geräte (PNG) zur Verfügung. Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt von der jeweiligen Tätigkeit, den Arbeitsbedingungen und den bestehenden Gefährdungen ab.

Während beispielsweise Mitarbeitende im Empfangsbereich bei Bedrohungen oder Übergriffen eine unauffällige Möglichkeit zur manuellen Alarmauslösung benötigen, sind für Techniker im Außendienst häufig robuste Geräte mit automatischer Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung sinnvoll.

Entscheidend ist, dass die gewählte Sicherheitslösung auf die individuellen Risiken abgestimmt ist und im Notfall eine zuverlässige Alarmierung ermöglicht.

Entdecken Sie die von Scutum Premium Services angebotenen Totmannlösungen

Die Sicherheitsbox: Kompaktes Notrufgerät für Alleinarbeitende

Eine Sicherheitsbox ist ein kompaktes Personen-Notsignal-Gerät, das speziell für den Schutz von Alleinarbeitenden eingesetzt werden kann. Je nach Modell lässt es sich beispielsweise am Gürtel, als Anhänger oder am Handgelenk tragen.

Viele Geräte verfügen über eine automatische Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung sowie eine manuelle Notruffunktion. Wird eine Gefahrensituation erkannt oder ein Notruf ausgelöst, kann das Gerät eine Alarmmeldung an die vorgesehene Empfangsstelle übermitteln.

Durch ihre kompakte Bauweise eignen sich solche Geräte besonders für Mitarbeitende, die während ihrer Tätigkeit mobil sein müssen.

Personen-Notsignal-Uhr oder Sicherheitsarmband

Eine Personen-Notsignal-Uhr oder ein Sicherheitsarmband eignet sich besonders für Alleinarbeitende, die eine kompakte und unauffällige Notruflösung benötigen.

Insbesondere bei Bedrohungen oder Übergriffen können Mitarbeitende über eine integrierte Notruftaste diskret einen Alarm auslösen, ohne die Situation zusätzlich zu verschärfen.

Je nach Modell verfügen die Geräte außerdem über eine automatische Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung. So kann auch dann ein Alarm ausgelöst werden, wenn die betroffene Person nicht mehr selbst Hilfe anfordern kann.

Totmanntelefon: Smartphone als Notrufgerät für Alleinarbeitende

Ein Totmanntelefon ist eine mobile Sicherheitslösung für Alleinarbeitende, die die Funktionen eines Smartphones mit zusätzlichen Notruf- und Alarmfunktionen kombiniert.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen können geeignete Smartphones mit einer speziellen Personen-Notsignal-App ausgestattet werden. Diese ermöglicht je nach Anwendung eine manuelle Notrufauslösung sowie die automatische Erkennung bestimmter Gefahrensituationen. Die Zuverlässigkeit hängt dabei unter anderem von der Gerätekonfiguration und den technischen Rahmenbedingungen ab.

Alternativ stehen speziell für den Personenschutz entwickelte Notruftelefone zur Verfügung. Diese verfügen über integrierte Sicherheitsfunktionen und können beispielsweise bei einem Sturz oder längerer Bewegungslosigkeit automatisch einen Alarm auslösen.

Damit die automatischen Funktionen zuverlässig arbeiten können, muss das Gerät entsprechend den Herstellerangaben getragen werden, beispielsweise am Gürtel oder in einer geeigneten Halterung.

ATEX-Personen-Notsignal-Geräte für explosionsgefährdete Bereiche

In explosionsgefährdeten Arbeitsbereichen gelten besondere Sicherheitsanforderungen. Hier kommen speziell zugelassene Personen-Notsignal-Geräte zum Einsatz, die den geltenden ATEX-Anforderungen entsprechen und für die jeweilige explosionsgefährdete Zone geeignet sind.

Solche Geräte werden beispielsweise in der chemischen Industrie, in Raffinerien oder in bestimmten Produktionsanlagen eingesetzt. Je nach Modell verfügen sie über eine manuelle Notruffunktion sowie eine automatische Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung.

Einige Geräte sind zusätzlich mit leistungsstarken Lautsprechern und Mikrofonen ausgestattet, um auch in lauten Arbeitsumgebungen eine zuverlässige Kommunikation zu ermöglichen.

Entscheidend ist, dass die eingesetzten Geräte sowohl die Anforderungen des Explosionsschutzes erfüllen als auch für die jeweiligen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen geeignet sind.

Wann ist ein Personen-Notsignal-Gerät für Alleinarbeitende erforderlich?

Arbeitgeber sind verpflichtet, die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden auch bei Alleinarbeit zu gewährleisten. Besondere Schutzmaßnahmen können erforderlich sein, wenn Beschäftigte außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen tätig sind und einem erhöhten Unfall- oder Gefährdungsrisiko ausgesetzt sind.

In Deutschland bilden insbesondere das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die DGUV Vorschrift 1 die rechtliche Grundlage. Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung muss der Arbeitgeber mögliche Risiken ermitteln und geeignete Schutzmaßnahmen festlegen.

Je nach Gefährdung können Personen-Notsignal-Geräte (PNG) eine sinnvolle oder notwendige Sicherheitsmaßnahme sein. Sie ermöglichen es, im Notfall manuell Hilfe anzufordern oder bei bestimmten Gefahrensituationen automatisch einen Alarm auszulösen.

Entscheidend ist, dass die gewählte Lösung den jeweiligen Arbeitsbedingungen entspricht und eine rechtzeitige Hilfeleistung gewährleistet.

Weitere Informationen zu den geltenden Rechtsvorschriften finden Sie hier

Welche Berufsgruppen sind davon betroffen?

Personen-Notsignal-Geräte können in verschiedenen Berufsgruppen sinnvoll sein, insbesondere wenn Mitarbeitende regelmäßig oder gelegentlich allein arbeiten und dabei erhöhten Gefährdungen ausgesetzt sind.

Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise die Industrie, das Handwerk, die Logistik, technische Wartungsarbeiten oder der Sicherheitsdienst. Auch Beschäftigte, die nachts, an abgelegenen Standorten oder außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen arbeiten, können von solchen Sicherheitslösungen profitieren.

Ob ein Personen-Notsignal-Gerät erforderlich ist, hängt jedoch nicht allein vom Beruf ab. Entscheidend sind die individuellen Arbeitsbedingungen und die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung. Auf dieser Grundlage müssen Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen festlegen.